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Uniltaron (Traumjagd) ist ein Initiationsritus, bei dem sich der Na'vi in eine chemisch induzierte Trance versetzt und sich auf die Suche nach seinem "Geist-Tier" begibt. Uniltaron wird von Jagdliedern begleitet, die aus starken treibenden Rhythmen und wilden ekstatischen Gesängen bestehen.

Die durch den Trancezustand hervorgerufenen Effekte sind charakterisch für Uniltaron.


Hintergründe Bearbeiten

Ähnliche Gebräuche werden für die frühen Jäger- und Sammlerkulturen auf der Erde vermutet und waren bzw. sind auch noch in geschichtlicher Zeit beobachtet worden. Die Suche nach einem "Kraft-Tier" (oder einem Totem, einem Geist-Tier) war z. B. bei vielen nordamerikanischen und sibirischen Völkern üblich. Die Verwendung von natürlichen Drogen wie einem Extrakt aus Fliegenpilzen (Sibirien) oder dem Peyote-Kaktus (Nordamerika) ist ebenso nachgewiesen, wie der Gebrauch besonderer Instrumente, z.B. des Schwirrholzes oder besonderer Trommeln. In der Regel wird die Traumreise begleitet von einem Schamanen.

Die Hierarchie der Krafttiere unterscheidet sich von den Gegebenheiten in der natürlichen Welt - so können auch kleine, unscheinbare Tiere in der Traumwelt - der eigentlichen Welt - große Kraft besitzen.

Quelle Bearbeiten

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